WILLKOMMEN IN Languedoc-Roussillon

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ÜBER IHR SOMMERZIEL

Languedoc-Mittelmeer

 

Mit dem Azur des Mittelmeeres als Hintergrund verkörpert die Region Languedoc-Mittelmeer (frz. Languedoc-Méditerranée) den Charme des Südens, voller Lebensfreude und Gastlichkeit. Drei TGV-Stunden von Paris entfernt, über den Flughafen in Montpellier per Flugzeug erreichbar und dank des Viaduktes von Millau auch mit dem Auto leicht zugänglich, steht einem Besuch des Gebietes Languedoc-Mittelmeer und der dazugehörigen Provinz Roussillon mit den unzähligen verschiedenartigen Landschaften, Traditionen und Sehenswürdigkeiten nichts im Wege.

 

Unzählige Landschaften, Traditionen und Sehenswürdigkeiten

 

Die Badeorte an der Languedoc-Küste mit 220 Kilometern feinsandigen Stränden verheißen süßes Nichtstun und Badespaß. In den Ausläufern der Cévennes liegt eine reizvolle Gegend für Touren auf Schusters Rappen, dem Rücken eines Esels oder sogar mit der Dampf-Eisenbahn. Wer im Winter nach Languedoc oder Roussillon kommt, findet in den östlichen Pyrenäen und im Département Aude 200 Kilometer Ski-Pisten. Aktiv-Urlauber begeben sich mit dem Kajak in die Schluchten des Tarn oder folgen per Rad dem Canal du Midi, nicht ohne einen bewundernden Zwischenstopp an den Schleusen von Fonseranes einzulegen.

Die Römer der Antike hinterließen die Trasse der Via Domitia, den Pont du Gard, die Arenen von Nîmes und die Relikte in der Ausgrabungsstätte von Ensérune. Auch die geistlichen und weltlichen Mächte der Vergangenheit haben das Languedoc geprägt, mit dem Kartäuser-Kloster in Villeneuve-lez-Avignon, dem Palais des Königs von Mallorca, der Festungsstadt Carcassonne und dem Bischofspalast von Narbonne. Die Burgen von Peyrepertuse und Puilaurens rufen das tragische Schicksal der Katharer in Erinnerung.

Vom Observatorium auf dem Mont-Aigoual bietet sich ein weiter Blick über die majestätischen Landschaften des Languedoc. Die Zitadelle von Mont Louis, erbaut von Vauban, und die Festung von Salses schützten die Grenzen zu weniger friedvollen Zeiten. Dagegen verkörpert das Kloster von Gellone spirituelle Gelassenheit. In Montpellier kontrastieren moderne Bauten in den Vierteln Antigone und Odysséum mit den Monumenten einer reichen Vergangenheit.

 

Kulinarische Spezialitäten

 

Feinschmeckern serviert man in Languedoc-Mittelmeer ein Plateau mit Meeresfrüchten, Venusmuscheln, Austern oder die Muscheln von Bouzigues. Wenn beim Menü der Käse an der Reihe ist, reicht man einen Pélardon, einen Bleu des Causses oder einen Tome. Die kleinen Pâtés de Pézenas (Pasteten), die Tielle Sétoise (Fischkuchen), Picholine, Cassoulet de Castelnaudary und Rousquilles Catalanes (Gebäck) bereichern das kulinarische Angebot. Zu diesem steuern die weiten Ebenen der Camargue Salz und Reis bei. Als flüssige Begleiter des Essens schenkt man einen Fitou-Wein aus den Corbières, einen Muscat de Lunel oder einen Wein aus der Region der Côtes du Roussillon ein. Alle diese Köstlichkeiten findet man auch auf den farbenfrohen Märkten, die überall in der Region stattfinden.

 

Festliche Ausgelassenheit

 

Gelegenheit zu festlich-fröhlicher Ausgelassenheit in Languedoc-Mittelmeer bieten die Pfingst-Feria und die Feria zur Weinernte in Nîmes sowie die Féria d’Alès. Den Rhythmus des Sommers animieren die Festivals von Carcassonne, das Festival de Nîmes und die Nuits Musicales d‘Uzès. Die mediterranen Reiterspiele oder die regionalen Meisterschaften im Pétanque sind sportliche Komponenten des Veranstaltungskalenders. Schauspiel und Literatur werden durch den Printemps des Comédiens und das Festival International du Roman Noir vertreten.

Die Bambouseraie von Prafrance, die Réserve Africaine von Sigean, der Zoo von Montpellier, die Grotte Aven Armand oder der Wolfs-Park des Gévaudan bieten sich als Ausflugsziele in Languedoc-Mittelmeer für die ganze Familie an.

Meer und Gebirge, dynamische Städte und menschenleere Hochebenen, mehrere Jahrtausend Geschichte und futuristische Architektur: das Languedoc und das Mittelmeer bieten reizvolle Kontraste.

Zur Info: Durch die französische Gebietsreform fusionierte im Januar 2016 die Region Languedoc-Roussillon mit der benachbarten Region Midi-Pyrénées. Zusammen bilden sie nun die Region Occitanie.

 

Die Natur in Languedoc-Roussillon

 

Die Landschaft

 

Das Languedoc-Mittelmeer vereint verschiedene Landschaftsformen: von den Buchten im Mittelmeer zu den Cevennen (Aigoual, 1.565m), von den langen Stränden zwischen Grau-du-Roi und Collioure bis zu den Kalksteinplateaus von Sauveterre und Méjean, wo sich der Fluss Tarn durch beeindruckende Schluchten schlängelt. Salzwiesen und Sümpfe prägen die Landschaft der Camargue im Nordosten der Region.

Auf dem Berg Aigoual im Nationalpark der Cevennen liegt die sehenswerte Wetterstation von Meteo France: Hier werden Rekorde gemessen für Kälte, Wind und Schnee! Welch Kontrast zur südlichen Sanftheit der Küste, den Hügeln von Corbières und den Weinbaugebieten oder dem Mt. Saint-Loup (658 m) bei Montpellier.

Etwas kleiner aber nicht weniger attraktiv sind auch der regionale Naturpark der katalanischen Pyrenäen (Canigou, 2.885m), der sich über Gebiete der Cerdagne und Capcir erstreckt, und der Naturpark Narbonnaise.

 

Wanderungen

 

Die Cevennen zwischen den Flüssen Gard und Lozère sind Anziehungspunkt vieler Langstreckenwanderer. Hier verläuft der Fernwanderweg GR70 oder auch Stevensonweg, benannt nach dem Schriftsteller Stevenson, der einen Bericht seiner eigenen Wanderung zu Buche gebracht hat. Auch im kurvenreichen Tal des Gardon (GR6) mit seinem römischen Aquädukt Pont du Gard lässt es sich sehr gut wandern. Zwei der Jakobswege führen durch die Region. Die Via Podiensis (GR65) geht über das obere Gévaudan in Lozère und führt durch die Margueride und Aubrac; und die Via Arletanensis (GR653) führt vorbei an Saint-Gilles, Saint-Guilhem le Désert und Lodève.

Im südlichen Teil von Languedoc-Roussillon laden große Landwanderwege (GR de Pays) ein, die Berge der Cerdagne - Capcir zu erkunden. Der GR 10 (Pyrenäenüberquerung) führt zum mächtigen Canigou, thematische Wanderwege zu den Bergen des Céret im Roussillon, den Weinbauern rund um Ferrals-les-Corbières und rund um Quillan bei Carcassonne (Katharerweg).

 

Radtouren

 

Das etwas flachere Relief der Küstenregion ist am besten geeignet für Radausflüge mit der Familie. Hier gibt es viele Voies Vertes, auf denen es sich gemächlich radeln lässt: entlang des Canal de la Robine (22 km zwischen Narbonne und Port-la-Nouvelle), von Perpignan nach Thuir (15 km), bei Agly (14 km zwischen Barcarès und Rivesaltes), von Montpellier bis Palavas (16 km), auf dem Chemin des Filatiers (38 km zwischen Lavelanet und Mirepoix im Pays Cathare). Auch die Treidelpfade entlang des Canal du Midi laden zu Fahrradtouren.

 

Wasserwege

 

Der Canal du Midi (UNESCO Weltkulturerbe) verbindet das Mittelmeer mit dem Atlantik, ist 275 km lang mit 60 Schleusen, kann von Carcassonne bis Béziers mit dem Boot befahren werden. Bei zahlreichen Anbietern kann man führerscheinfrei Hausboote anmieten. Auf der anderen Seite der Region bietet der Rhône-Kanal von Beaucaire bis Sète Möglichkeiten für sonnige Bootsausflüge. 33 km schiffbarer Wasserwege bietet auch der Canal de la Robine von Sallèle d'Aude bis Port la Nouvelle.

 

Gastronomie und regionale Spezialitäten

 

In der Region werden die unterschiedlichsten Weine produziert: Wein aus den Corbières, aus Banyuls, Rivesaltes, Wein von Sandböden (rund um Montpellier-Sète), Wein von den kieshaltigen Hochebenen rund um Nîmes und einige mehr. Der okzitanische Boden eignet sich auch sehr gut für die Viehzucht. Der Ziegenkäse Pélardon aus Causses ist der Beweis, wie auch das Fleisch der Stiere, das in der Gegend von Aigues-Mortes, am Rande der Petit Rhône, westlich der Camargue, zu den Delikatessen gehört.

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